Hotel Radsport Toskana Meer
KONSULTIEREN SIE EINE AUSWAHL DER SCHÖNSTEN ROUTEN DER ETRUSKERKÜSTE MIT ABFAHRT VON DONORATICO!:
Das Hotel ist der Knotenpunkt eines Fächers, der Ihnen verschiedene Routen der Küste entlang in Richtung der magischen Atmosphäre der metallhaltigen Hügel zwischen Volterra und Massa Marittima bietet, Ihnen die wilde Seele der authentischen Maremma zeigt (es gibt die Macchia della Magona in der Nähe zu erkunden), Sie in die Poesie der Via Bolgherese einweiht und zu der Zypressenallee führt, die „in Bolgheri von San Guido aus in doppelter Reihe stehen“.
Der Ort Bolgheri ist einer der zauberhaftesten Orte der Toskana. Auch wenn seine Ursprünge sehr antik sind,
verbindet sich die moderne Entwicklung mit der Geschichte der Grafen della Gherardesca, die seit dem XVIII.
Jhd. dem Ort große Impulse gaben. Im Schatten der engen Gassen können wir das Haus entdecken, in
welchem der Dichter Carducci lebte und mit dem Fahrrad erkunden wir fruchtbare Felder, nachdem wir
selbstverständlich durch die berühmte Viale dei Cipressi gegangen sind. Den Hintergrund bilden die
Landwirtschaftsunternehmen, die der Stolz der italienischen Weinproduktion sind . Wir schlagen hier einen
leichten Weg auf dem Fahrrad vor, dank dem Sie zwischen Olivenhainen und Weingärten strampeln
können.
Vor uns, abfahrend, erwartet uns eine der bekanntesten Alleen der ganzen Halbinsel, die berühmte Viale
dei Cipressi, die Carducci dank seines Werkes Rime nuove unsterblich machte. Damals waren die Zypressen,
erst kurz davor gepflanzt, noch nieder, heute bilden sie eine majestätische Reihe, die jeden Besucher bis an
die Tore von Bolgheri und von hier auf die Provinzstraße Nr. 39 mit einer Länge von mehr als 4 Kilometern
begleitet. Auf diesem Weg finden wir einige Abzweigungen auf der Straße, zuerst nach Bibbona und dann
nach Castagneto, aber wir fahren immer geradeaus, an den Seiten der Weinstockfelder. Wir befinden uns
in einer der besten Gebiete des Weinanbaus der Toskana, denn hier werden einzigartige Klima- und
Bodenbedingungen geboten, dank der man sehr komplexe Weine erhält. Nicht umsonst wurde die Gegend
von Bolgheri als das Eldorado des italienischen Weins bezeichnet. Wir erreichen auf diese Art am Ende der
Allee San Giodo, wo sich auf einer Seite das Konsortium Strada del Vino Costa degli Etruschi und auf der
anderen Seite der Gutshof Sassicaia befindet und wir vor einem Stopp-Schuld stehen. Es geht nun weiter in
Richtung Norden, wir überqueren erneut die Via Aurelia und strampeln weiter, parallel zur Eisenbahn, ohne
dabei die Abzweigungen zu nehmen, bis wir die Gemeinde Bibbiona erreichen. Hier finden wir auf der
rechten Seite eine Kreuzung, inmitten von Zypressen und Kiefern. Wir folgen weiter den Wegweisern für
den Ort und dringen in die Felder von Bibbiona ein. Auch diese Felder, sind vor allem nach den
Urbarmachungen seitens Leopold im 17. Jhd., sehr fruchtbar und reich an Produkten. Wir dringen mit
unseren Fahrrädern in die Olivenhaine, die sich auf allen Hügeln ausbreiten, während die Weinproduktion
durch das DOC-Zeichen “Terratico di Bibbona” Bedeutung annimmt.
Wir dringen weiter bis zur Abzweigung nach Bibbiona vor, ein Ort der dank seiner charakteristischen
Gassen in der Ortsmitte und der San Ilario-Kirche, die auf das XI. Jhd. zurückgeht, einen Besuch verdient.
Wir fahren nun weiter, indem wir langsam aber ständig auf die Hügel ansteigen. Es handelt sich hier um
den eindrucksvollsten Teil unserer Tour, die wir in Richtung Süden vornehmen und bei der wir zahlreiche
Gutshöfe kreuzen. Auf unserer linken Seite verlaufen sanfte Hügel , während wir im Westen unsere Blicke
auf die Küste und das Meer schweifen lassen. Die Viale die Cipressi erwartet uns und zeigt uns die Richtung
an. Wir können aus der Ferne die Gipfel der Zypressen in ihrer ganzen Länge bewundern. Nachdem wir
zwischen den Hügeln Bolgheri erkennen, erreichen wir kurz darauf eine Abzweigung zwischen Steineichen
und Kiefern, die wir bereits am Anfang unserer Tour sahen. Es geht links ab und leicht aufsteigend fahren
wir erneut durch das Tor durch, bei dem wir mit unserem Ausflug starteten.
Donoratico, Marina di Castagneto Carducci, Donoratico

Abfahrt und Ankunft: Donoratico
Länge: 11 km
Höhenunterschied: nicht relevant
Straßentyp: asphaltiert sowie unbefestigt
Schwierigkeitsgrad: leicht
Anmerkungen: Eine sehr einfache Strecke, die sich auch für Familien mit kleinen Kindern eignet.

Startpunkt ist der Bahnhof von Donoratico. Man passiert die Unterführung der Bahngleise und erreicht den
Beginn des Radweges, der zwischen Olivenbäumen zu einem beeindruckenden Pinienwald führt. Hier
rechts in die Viale dei Cavalleggeri einbiegen, einen breiten, unbefestigten Weg, der dann gegenüber dem
Vergnügungspark Cavallino Matto auf eine asphaltierte Straße führt. Man biegt links ab, und fährt auf
dieser Straße am Vergnügungspark vorbei Richtung Meer bis zur Abzweigung rechts der Via della Colonia
(Anhaltspunkt: eine Bar-Restaurant mit Betonwänden und stark herabgezogenem Dach). Am Ende der
Straße fährt man an der Einmündung (Hotel Tombolo mit gelben Mauern) nach links in Richtung Küste und,
wenn man die Uferstraße erreicht hat, nach rechts. Vorbei geht es an den Badeanstalten Shangri-là und La
Tana del Pirata. Man bleibt auf der asphaltierten Straße; kurz hinter dem Hotel Alle Dune auf der rechten
Seite biegt die Straße in das Landesinnere ein. Man durchquert den Pinienwald (Via del Dentice) und
kommt in der Nähe des Reitstalls Lo Sperone heraus. An der nächsten Kreuzung geradeaus weiterfahren bis
zur Viale delle Palme, wo man links abbiegen sollte in Richtung der Mündung des Flusses Seggio (1,3 km):
ein wunderschöner Ort um Sonnenuntergänge zu betrachten. Zurück geht es, indem man die ganze Viale
delle Palme bis zur Kreuzung mit der Bar King befährt; hier rechts in Richtung Vergnügungspark Cavallino
Matto abbiegen. Nun erneut in die Viale dei Cavalleggeri einbiegen und durch den Pinienwald auf dem
Radweg zum Ausgangspunkt zurückkehren.
Donoratico, Castagneto Carducci, Sassetta, Suvereto, San Lorenzo, Casalappi, Cafaggio, Campiglia, San Vincenzo, Donoratico.

Abfahrt und Ankunft: Donoratico
Länge: 63,5 km
Höhenunterschied: 760 m
Straßentyp: asphaltiert
Schwierigkeitsgrad: mittel
Anmerkungen: Der Höhepunkt dieser Tour ist die wunderschöne Straße von Sassetta nach Suvereto, eine
der besten Italiens, die man mit dem Rad befahren kann. Die anspruchsvollsten Abschnitte sind die
Anstiege nach Sassetta und Campiglia Marittima. Eine Rast im mittelalterlichen Ortskern von Suvereto ist zu
empfehlen.
Man startet in Donoratico auf der alten Via Aurelia in Richtung Cecina. Nach ca. 1 km biegt man bei der
Ortschaft Il Bambolo rechts ab auf die S.P. 329 in Richtung Castagneto Carducci. Die Straße führt über 3 km
in einer gewellten Ebene mit leichtem Anstieg bis zur Ortschaft San Giusto; dort beginnt der gut zu
fahrende Anstieg über 2,5 km nach Castagneto Carducci (6,8 km). Hinter diesem Ort führt die Straße in den
Wald hinein und man erreicht nach vielen Kurven Ponte d’Oro, wo der etwa 2 km lange Anstieg zum Pass
von Bocca di Valle (12 km) beginnt. An einer auffälligen Linkskehre biegt man rechts nach Sassetta (13,8
km) ab, das man nach Durchquerung der Ortschaft Le Fornaci erreicht. Hinter Sassetta geht es zunächst
über 1 km leicht bergauf und dann in einer sehr schönen, leicht zu fahrenden Abfahrt Richtung Val di
Cornia. Für den passionierten Radfahrer ist diese Straße perfekt: wenig Verkehr und ein technisch
interessanter Verlauf mit sehr vielen Kurven. An einer auffälligen Linkskehre kommt man in die Nähe der
Quelle Fonte dell’Annunziata und der Ruine der gleichnamige Kirche. Bis zur Ortschaft Prata führt die
Strecke weiter durch die Macchia, dahinter öffnet sich das weite und helle Tal des Flusses Cornia. Jetzt geht
es kurz bergauf und dann in zahllosen Kurven zwischen den Olivengärten bergab bis zum Städtchen
Suvereto (27,1 km). Die Straße führt außerhalb des historischen Ortskerns vorbei. Vor der Ortsausfahrt
biegt man nach links ab (nicht geradeaus in Richtung Cafaggio – Venturina), und fährt auf der S.P. 398 in
Richtung Monteverdi - Monterotondo bergab und passiert den landwirtschaftlichen Betrieb „La Bulichella“.
Man überquert die Brücke über den Fosso di Gore, und 3 km hinter Suvereto kommt eine Abzweigung (30,4
km): hier verlässt man die S.P. 398, die links weiterführt, und fährt stattdessen geradeaus weiter auf der S.P. 19 „di Montioni“, den Hinweisschildern nach Massa Marittima und Montioni folgend. Nach der
Überquerung der Brücke über den Fluss Cornia erreicht man eine Abzweigung, an der man rechts auf die
S.P. 22 “San Lorenzo - Banditelle” abbiegt. Nach ca. 1,3 km fährt man durch den Ortsteil San Lorenzo, dann
an den Weinbergen der Cantina di Petra und schließlich, nach einem kurzen und leichten Anstieg, an der
Fattoria di Casalappi vorbei. Es folgt eine kurze Abfahrt und eine scharfe Linkskurve: an dieser Kurve liegt
eine Kreuzung (39 km), am Kilometer 4,5 der S.P. 22. Hier verlässt man diese Provinzstraße und fährt 2 km
geradeaus bis zu einer Kreuzung weiter. Hier links abbiegen und dem Verlauf der Hochspannungskabel bis
zur nächsten Einmündung folgen. Dort rechts auf die S.P. 21 „Campiglia Marittima – Riotorto“ in Richtung
des nahe gelegenen Ortes Cafaggio (43,2 km) abbiegen. Hier den Hinweisschildern nach Campiglia
Marittima folgen (ca. 4 km bergauf): fast sofort steigt die Straße an, und nach einigen Serpentinen erreicht
man eine Einmündung. Hier nach rechts, weiterhin bergauf, nach Campiglia Marittima (47,7 km) fahren.
Von Campiglia geht es mit einer schnellen, ca. 6 km langen Abfahrt weiter bis zu einer Brücke, auf der man
die S.S. 1 Aurelia überquert. Wenn man die alte Via Aurelia S.P. 39 erreicht hat, biegt man nach rechts ab
und kommt rasch nach San Vincenzo (57,2 km) und anschließend nach Donoratico (63,5 km).
Donoratico, Monteverdi, Larderello, Pomarance, Volterra, Montecatini Val di Cecina, Ponteginori, Casale Marittimo, Bibbona, Bolgheri, Donoratico.

Abfahrt und Ankunft: Donoratico
Länge: 142 km
Höhenunterschied: 1.750 m
Straßentyp: asphaltiert
Schwierigkeitsgrad: anspruchsvoll
Anmerkungen: Für diese Tour sind eine gute Grundkondition und ein gutes Training Voraussetzung; die
Länge der Strecke und die Höhenunterschiede sind nur für durchtrainierte Beine geeignet. Die anspruchsvollsten Streckenabschnitte sind die Anstiege nach Serrazzano (kurz, aber steil), Volterra und
Montecatini Val di Cecina. In der Gegend um Start und Ziel lohnt der Besuch der Ortskerne von Castagneto
Carducci und Bolgheri. In allen an der Strecke liegenden Ortschaften lohnt es sich, eine Pause einzulegen,
wobei vor allem Volterra erwähnt werden muss.

Man startet in Donoratico auf der alten Via Aurelia in Richtung Cecina. Nach ca. 1 km biegt man bei der
Ortschaft Il Bambolo rechts auf die S.P. 329 “Bocca di Valle” in Richtung Castagneto Carducci ab. Die Straße
führt über 3 km in einer leicht ansteigenden, gewellten Ebene bis zur Ortschaft San Giusto; dort beginnt der
gut zu fahrende Anstieg über 2,5 km nach Castagneto Carducci (6,8 km). Hinter diesem Ort führt die Straße
in den Wald hinein und man erreicht nach vielen Kurven Ponte d’Oro, wo der etwa 2 km lange Anstieg zum
Pass von Bocca di Valle (12 km) beginnt. An einer auffälligen Linkskehre folgt man den Hinweisschildern
nach Monteverdi Marittimo, wobei man auf der S.P. 329 bleibt und die Abzweigung nach Sassetta ignoriert.
Es ist der letzte bergauf führende Abschnitt: von diesem Punkt an fährt man in leichtem und angenehmen
Auf und Ab über ca. 9 km nach Monteverdi Marittimo (22 km). Man bleibt auf der Hauptstraße, und die
schöne Abfahrt von ca. 3 km nach Canneto (26,5 km) beginnt. Kurz vor dem Dorf steigt die Straße wieder
an. Vor der Ortseinfahrt folgt man an der Abzweigung rechts den Hinweisen nach Serrazzano. Der Anstieg
ist mit etwas Anstrengung zu schaffen. Nach ca. 4 km erreicht man den Bergkamm der Colline Metallifere,
dem erzführenden Hügelland. Hier hat man einen schönen Blick auf das Tal des Flusses Cornia (rechts) und
den Wald von Monterufoli (links). Man fährt nun auf der gewellten Kammstraße weiter, an der Abzweigung
nach Lustignano (32,5 km) vorbei und beginnt den Anstieg nach Serrazzano (35,2 km). Auf den ersten 2 km
bietet die Straße schwierige Serpentinen, während der letzte Kilometer einen Abschnitt mit 11% Steigung
aufweist, der dann in die Ortsmitte von Serrazzano führt. Ab nun geht es bergab in Richtung der
borhaltigen heißen Quellen des Valle del Diavolo (Tal des Teufels), bis zur Einmündung in die SR 439 (44,5
km) wo man links in Richtung Pomarance abbiegt. Die bergab führende, breite Straße geht dann in den
Anstieg nach Montecerboli (46,6 km) über, von wo aus man einen herrlichen Blick auf Larderello und das
Valle del Diavolo hat, mit den Anlagen der ENEL zur Erzeugung von geothermischer Energie. Hier beginnt
die Abfahrt in das Tal der Cecina. Die schöne Panoramastraße führt 9 km vor allem bergab nach Pomarance
(56 km), wo man den Hinweisen nach Volterra folgt und die Abfahrt in das weite Tal des Flusses Cecina
fortsetzt. Nach 13 km erreicht man Saline di Volterra (69 km). Hier rechts in Richtung Volterra abbiegen.
Auf der spektakulären, etwas stark befahrenen Straße, die zwischen erosionsbedingten Abgründen und
scharfen Graten in Kurven bergauf führt, erreicht man die Stadt des Alabasters (78 km). Die letzten 2 km
sind sehr anstrengend. Bevor man die Stadtmauern Volterras erreicht hat, geht der Weg nach links bergab
auf der ebenso eindrucksvollen Straße S.P. 16 „del Monte Volterrano“, die mit starkem Gefälle in das Tal
des Flusses Era führt. Nach ca. 9 km mündet die Straße in die SR 439 (87,3 km). Hier rechts abbiegen und,
nach etwas mehr als 1 km, links die S.P. 32 wählen, die mit einer gewissen Steigung nach Montecatini Val di
Cecina führt. Nach 2 km wird der Anstieg steiler und führt über 2,5 km in verschiedenen Steigungen bis ins
Zentrum von Montecatini Val di Cecina (93,2 km). Hinter dem Ort biegt man links in Richtung Ponteginori
ab, und fährt 8 km bergab auf einer anspruchsvollen, kurvenreichen Straße zwischen den Weinbergen von
Buriano. An der Einmündung auf die SR 68 (101,7 km) rechts abbiegen. Nach ca. 2 km ist der Ort
Ponteginori (103,5 km) erreicht, wo man die stark befahrene Straße „Volterrana” verlässt, indem man links
in Richtung Micciano - Querceto auf die S.P. 19 „della Camminata” abbiegt. Nach der Überquerung des
Bahnübergangs und der Brücke über den Fluss Cecina fährt man weiter in Richtung Casale Marittimo; die
Straße geht hier ständig auf und ab. Nach ca. 9 km (112 km) kreuzt man die Straße im Tal des Flusses
Sterza, und fährt geradeaus nach Casale Marittimo weiter. Die Strecke verläuft nun über 2 km in der Ebene.
Man überquert die Brücke über die Sterza und es beginnt der Anstieg nach Casale Marittimo. Es handelt
sich um einen steilen Streckenabschnitt von 1,2 km Länge. An der folgenden Abzweigung auf der S.P. 19 in Richtung Bibbona weiterfahren. Es geht noch ein wenig bergauf bevor die Abfahrt beginnt: auf der rechten
Seite sieht man das Städtchen Casale Marittimo, auf der linken Seite die wunderschöne Macchia von
Magona, ein herrliches Waldgebiet hinter dem Ortskern von Bibbona. Nach 3 km vorwiegend bergab
führender Straße erreicht man Bibbona (121,5 km). An der auffälligen, großen Kreuzung verlässt man die
Hauptstraße und biegt nach links Richtung Bolgheri ab. Nach einem kurzen, aber anstrengenden Anstieg
erreicht man eine Einmündung: hier links in die wunderschöne Via Bolgherese einbiegen, die über ca. 5 km
inmitten von Weinbergen und Oliven, mit insgesamt 4 Anstiegen, zur berühmten Zypressenallee von
Bolgheri führt. Nach einem Besuch des kleinen Ortes (127,5 km) fährt man die Zypressenallee 1,8 km
bergab bis zur Abzweigung links nach Castagneto Carducci. Die Strecke führt unter Jahrhunderte alten
Eichen über 9 km bis zur Ortschaft San Giusto (138,5 km), wo man an der Einmündung rechts nach
Donoratico abbiegt (142 km).
Donoratico, Castagneto Carducci, Monteverdi Marittimo, Canneto, Casale Marittimo, Bibbona, Bolgheri.

Abfahrt und Ankunft: Donoratico
Länge: 74,5 km
Höhenunterschied: 760 m
Straßentyp: asphaltiert
Schwierigkeitsgrad: mittel
Anmerkungen: Die Strecke besitzt einen großen landschaftlichen Wert. Die anstrengendsten Abschnitte
sind die Anstiege nach Castagneto Carducci und Bocca di Valle sowie nach Casale Marittimo.
Mögliche Erweiterung der Tour: Wenn man in der Ortschaft La Gabella angekommen ist, kann man einen
Abstecher in den Ort Sassa machen, der in herrlicher Position über dem Tal der Sterza und den Colline
Metallifere liegt. Den Ort erreicht man nach 6 km (290 m Höhenunterschied), fast die gesamte Strecke in
Serpentinen ansteigend. Man fährt anschließend nach La Gabella auf derselben Straße zurück. Mit diesem
Abstecher ist die Tour 86,5 km lang, mit einem Gesamthöhenunterschied von 1.050 m.

Man startet in Donoratico auf der alten Via Aurelia in Richtung Cecina. Nach ca. 1 km biegt man bei der
Ortschaft Il Bambolo rechts auf die S.P. 329 in Richtung Castagneto Carducci ab. Die Straße führt über 3 km
in einer gewellten Ebene mit leichtem Anstieg bis zur Ortschaft San Giusto; dort beginnt der gut zu
fahrende Anstieg über 2,5 km nach Castagneto Carducci (6,8 km). Hinter diesem Ort führt die Straße in den
Wald hinein und man erreicht nach vielen Kurven Ponte d’Oro, wo der etwa 2 km lange Anstieg zum Pass
von Bocca di Valle (12 km) beginnt. An einer auffälligen Linkskehre folgt man den Hinweisschildern nach
Monteverdi Marittimo und ignoriert die Abzweigung nach Sassetta. Es ist der letzte bergauf führende
Abschnitt: von diesem Punkt an fährt man im leichten und angenehmen Auf und Ab über ca. 9 km nach
Monteverdi Marittimo (22 km). Man bleibt auf der Hauptstraße, und es beginnt die schöne Abfahrt von ca.
3 km nach Canneto (26,5 km). Kurz vor dem Dorf steigt die Straße wieder an und geht dann in eine schöne,
kurvige Abfahrt in das Tal der Sterza über. Die ersten 4 km sind leicht zu fahren, während am Ende dieses
Streckenabschnitts bis zur Brücke über den Fluss Sterza viel Technik gefordert wird. Von diesem Punkt aus
fährt man über 5,9 km bei leichtem Gefälle in den Grund des Tals, wobei man die Ortschaft La Gabella
durchquert, ein idealer Rastplatz, der die Möglichkeit bietet, einen Abstecher in den kleinen Ort Sassa zu
unternehmen. Jetzt geht es noch 6 km im Tal der Sterza weiter bis zur Kreuzung nach Casale Marittimo wo
man nach links abbiegt (42,5 km). Die Strecke verläuft nun über 2 km in der Ebene. Man überquert die
Brücke über die Sterza und es beginnt der Anstieg nach Casale Marittimo. Es handelt sich um einen steilen
Streckenabschnitt von 1,2 km Länge. An der folgenden Abzweigung auf der S.P. 19 in Richtung Bibbona
weiterfahren. Es geht noch ein wenig bergauf bevor die Abfahrt beginnt: auf der rechten Seite sieht man das Städtchen Casale Marittimo, auf der linken Seite die wunderschöne Macchia von Magona, ein
herrliches Waldgebiet hinter dem Ortskern von Bibbona. Nach 3 km vorwiegend bergab führender Straße
erreicht man Bibbona (52 km). An der auffälligen, großen Kreuzung verlässt man die Hauptstraße und biegt
nach links Richtung Bolgheri ab. Nach einem kurzen, aber anstrengenden Anstieg erreicht man eine
Einmündung: hier links in die wunderschöne Via Bolgherese einbiegen, die über ca. 5 km inmitten von
Weinbergen und Oliven, mit insgesamt 4 Anstiegen, zur berühmten Zypressenallee von Bolgheri führt. Nach
einem Besuch des kleinen Ortes (60 km) fährt man die Zypressenallee 1,8 km bergab bis zur Abzweigung
links nach Castagneto Carducci. Die Strecke führt unter Jahrhunderte alten Eichen über 9 km bis zur
Ortschaft San Giusto (71 km), wo man an der Einmündung rechts nach Donoratico abbiegt (74,5 km).
Donoratico, Bolgheri, Bibbona, Donoratico.

Abfahrt und Ankunft: Donoratico
Länge: 46 km
Höhenunterschied: 200 m
Straßentyp: asphaltiert
Schwierigkeitsgrad: mittel - leicht
Anmerkungen: Diese Strecke ist von großer landschaftlicher Schönheit, die auf wenigen Kilometern alle Landschaftstypen der Costa degli Etruschi zusammenfasst. Der schwierigste Abschnitt ist die Straße von Bibbona nach Bolgheri, auf der sich viele, manchmal starke Steigungen und Gefälle einander ablösen.

Man fährt vom Bahnhofsplatz in Donoratico los und folgt der S.P. 39 „Vecchia Aurelia” in Richtung San
Vincenzo. Nach 1,6 km biegt man nach links auf die S.P. 16 „Accattapane” ab. Man fährt ca. 4 km mit
leichter Steigung bergauf. Die Straße führt durch die Weinberge unter dem Hügel mit dem Turm von
Donoratico, und das Städtchen Castagneto ist in Fahrtrichtung gut zu sehen. An der Kreuzung mit der S.P.
329 (mit einer weiten Kehre) nach links abbiegen und bergab fahren. Nach ca. 300 m am Restaurant – Hotel
Zi Martino (5,9 km) rechts auf die S.P. 16 bis in Richtung Bolgheri abbiegen. Nach ca. 1 km verlässt man die
Hauptstraße, indem man nach rechts abbiegt und den Hinweisschildern zum Campingplatz Le Pianacce
folgt. Wenig später erreicht man ein Kruzifix: hier sofort links in die Via di Lamentano einbiegen, die alte
Straße nach Bolgheri. Jetzt fährt man ca. 2 km bis zu einer Kreuzung (bevor die Straße unbefestigt wird), an
der man nach links abbiegt. Bergab fahrend kommt man erneut auf die S.P. 16 „via Bolgherese”, wo man
rechts weiterfährt. Es ist eine der schönsten Straßen der Gegend, und man fährt an Jahrhunderte alten
Eichen, namhaften Weinbergen (Sassicaia) und Olivenbäumen vorbei, bis zur Einmündung in die berühmte
Zypressenallee von Bolgheri (15,9 km). Hier biegt man nach rechts ab und erreicht nach einer kurzen
Steigung Bolgheri. Die Straße umkreist den kleinen Ort, und man kommt auf die Zypressenallee zurück, der
man 500 m bis zur Abzweigung rechts nach Bibbona folgt. In ständigem Auf und Ab fährt man 5 km
zwischen Weinstöcken und Olivenbäumen bis zu einer Kreuzung (23,5 km) in der Nähe einer Ölmühle und
des Sportplatzes. Um das Zentrum von Bibbona zu besuchen, biegt man hier rechts bergab, während die
Strecke der Tour an dieser Stelle geradeaus weiterführt, ebenfalls bergab, und in die Via Campigliese einmündet. Diese führt in Richtung Küste und erreicht nach 4,5 km die S.P. 39 „Vecchia Aurelia”, wo man
links in Richtung Grosseto abbiegt. Bei der Ortschaft San Guido (29,9 km) links abbiegen und die
Zypressenallee erneut einschlagen, bis zur Abzweigung nach rechts nach Castagneto Carducci (33,4 km).
Jetzt der schon vorher befahrenen Via Bolgherese folgen. Von hier aus kann man nach Donoratico
zurückkehren, indem man der Via Bolgherese bis zu ihrem Ende folgt (Hotel Zi Martino) und dann nach
rechts in Richtung Donoratico abbiegt. Es empfiehlt sich aber, die kleinen Straßen zu befahren, die die
Landschaft um Castagneto Carducci durchziehen. Am Kilometer 7,6 der S.P. 16, in der Nähe einer Kreuzung
(40, 2 km, auf der rechten Seite ein sandfarbenes Haus und eine Bushaltestelle), rechts in die Nebenstraße
einbiegen, die hier bergab führt. Nach etwas mehr als 1 km an der Weggabelung nach links abbiegen: hier
hat man einen schönen Blick auf Castagneto Carducci und den Turm von Donoratico. Eine weitere
Abzweigung folgt nach 600 m: sich rechts halten und an dem landwirtschaftlichen Betrieb Fornacelle
vorbeifahren. An der nächsten Abzweigung erneut rechts und dann sofort links abbiegen; die kleine Straße
mündet dann in die S.P. 329, wo man rechts abbiegt und in der Nähe des Gasthofes Il Bambolo die S.P. 39
„Vecchia Aurelia” erreicht. Hier links abbiegen, und man kommt zum Ausgangspunkt auf den Bahnhofsplatz
von Donoratico zurück (46 km).
Donoratico, Castagneto Carducci, Monteverdi Marittimo, bivio Canneto, Suvereto, Sassetta, Castagneto Carducci, Donoratico.

Abfahrt und Ankunft: Donoratico
Länge: 73 km
Höhenunterschied: 700 m
Straßentyp: asphaltiert
Schwierigkeitsgrad: mittel
Anmerkungen: Eine angenehme Tour, die durch mittlere bis lange, konstante Anstiege gekennzeichnet ist, jedoch ohne besonders schwierige Steigungen oder Gefälle. Besonders schön ist der Abschnitt zwischen Suvereto und Sassetta. Sonntag morgens ist die S.P. 329, vor allem im Abschnitt Castagneto - Monteverdi Marittimo, bevorzugtes Ziel von Motorradfahrern, was manchmal gefährlich werden kann. Eine Pause im historischen Ortskern von Suvereto sollte eingeplant werden.

Man startet vom Bahnhofsvorplatz im Zentrum von Donoratico auf der S.P. 39 „Vecchia Aurelia” südwärts
in Richtung San Vincenzo. Nach 1,6 km verlässt man die Vecchia Aurelia, indem man in die Via Accattapane
nach links abbiegt (Richtung Castagneto Carducci), in leichter, konstanter Bergauffahrt. Die Straße mündet
nach 4,5 km in die S.P. 329 „Bocca di Valle”, die ca. 2,5 km nach Castagneto Carducci (8,7 km) ansteigt.
Nach der Ortsdurchquerung fährt man am Friedhof vorbei, und die Straße führt in den Wald hinein. Man
erreicht nach vielen Kurven Ponte d’Oro, wo der etwa 2 km lange Anstieg zum Pass von Bocca di Valle (13,9
km) beginnt. An einer auffälligen Linkskehre folgt man den Hinweisschildern der S.P. 329 nach Monteverdi
Marittimo und ignoriert die Abzweigung nach Sassetta. Es ist der letzte bergauf führende Abschnitt: von
diesem Punkt an fährt man im leichten und angenehmen Auf und Ab über ca. 9 km nach Monteverdi
Marittimo (24 km). Man bleibt auf der Hauptstraße, und es beginnt die schöne Abfahrt von ca. 3 km nach
Canneto. Am Ende der Abfahrt (ein kurzer Abstecher in den Ort Canneto ist empfehlenswert) biegt man
nach rechts ab, und folgt, weiterhin bergab fahrend, den Hinweisen nach Follonica. Nach 4,5 km gut zu
fahrendem Gefälle fährt man 6 km auf gewellter Straße das Tal des Flusses Massera entlang, bis man eine
Einmündung erreicht (37,5 km): hier links nach Suvereto abbiegen. Nach ca. 2 km überquert man die
Brücke über den Fluss Cornia und hält sich an der nächsten Kreuzung rechts, indem man auf die SR 398
abbiegt. Von hier geht es ohne große Probleme weiter nach Suvereto (45,6 km). Nach einem Besuch des
historischen Stadtzentrums befährt man die leicht ansteigende, wunderschöne Straße, die nach Prata und
Sassetta führt; erst zwischen Olivenhainen, dann inmitten eines Waldes aus Stein- und Korkeichen. Von
Sassetta (59 km) aus geht es, nach einem ersten welligen Abschnitt, bis zur Einmündung in die S.P. 329 weiter, die im ersten Teil der Tour schon befahren wurde. Die Straße führt gemächlich bergab nach
Castagneto Carducci (66 km) und Donoratico (73 km), wo sie bei der Ortschaft Il Bambolo in die S.P. 39
„Vecchia Aurelia” mündet. Hier rechts abbiegen und zum Bahnhofsvorplatz zurückfahren.
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